Johann Schott: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | '''Johann Schott''' auch: ''Johannes, Joannes; Schottus, Scottus'' (* 14. Juni 1477 in Straßburg; † ca. 1545/1548) wirkte seit dem Jahr 1500 bis zu seinem Tod als Buchdrucker. | + | '''Johann Schott''' auch: ''Johannes, Joannes; Schottus, Scottus'' (* 14. Juni 1477 in Straßburg; † ca. 1545/1548) wirkte seit dem Jahr 1500 bis zu seinem Tod als Buchdrucker.<ref>Reske, Christoph: Die Buchdrucker des 16. und 17. Jahrhunderts im deutschen Sprachgebiet. Auf der Grundlage des gleichnamigen Werkes von Josef Benzing. Wiesbaden: Harrassowitz 2007, S. 873.</ref> |
| − | Er war der Sohn des Druckers [[Martin Schott]] und einer Tochter des Straßburger Erstdruckers [[Johann Mentelin]]. Er studierte an den Universitäten Freiburg und Heidelberg und war danach zunächst in Freiburg und in Basel als Drucker tätig. Im Jahr 1503 zog er nach Straßburg und richtete dort seine Druckwerkstatt am Thomasplatz ein. Nach dem Tod [[Reinhard Beck]]s verlegte er die Werkstatt in das Haus zum Thiergarten, in dem schon Schotts Großvater Johann Mentelin seine Druckerei betrieben hatte.<ref>Elsässische Büchermarken bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Hrsg. von Paul Heitz. Mit Vorbemerkungen und Nachrichten über die Drucker von Dr. Karl August Barack. Straßburg: J.H. Ed. Heitz (Heitz & Mündel) 1892, S. XVI.</ref> | + | Er war der Sohn des Druckers [[Martin Schott]] und einer Tochter des Straßburger Erstdruckers [[Johann Mentelin]].<ref>Reske, Christoph: Die Buchdrucker des 16. und 17. Jahrhunderts im deutschen Sprachgebiet. Auf der Grundlage des gleichnamigen Werkes von Josef Benzing. Wiesbaden: Harrassowitz 2007, S. 873.</ref> Er studierte an den Universitäten Freiburg und Heidelberg und war danach zunächst in Freiburg und in Basel als Drucker tätig. Im Jahr 1503 zog er nach Straßburg und richtete dort seine Druckwerkstatt am Thomasplatz ein. Nach dem Tod [[Reinhard Beck]]s verlegte er die Werkstatt in das Haus zum Thiergarten, in dem schon Schotts Großvater Johann Mentelin seine Druckerei betrieben hatte.<ref>Elsässische Büchermarken bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Hrsg. von Paul Heitz. Mit Vorbemerkungen und Nachrichten über die Drucker von Dr. Karl August Barack. Straßburg: J.H. Ed. Heitz (Heitz & Mündel) 1892, S. XVI.</ref> |
Version vom 16. März 2015, 10:46 Uhr
Johann Schott auch: Johannes, Joannes; Schottus, Scottus (* 14. Juni 1477 in Straßburg; † ca. 1545/1548) wirkte seit dem Jahr 1500 bis zu seinem Tod als Buchdrucker.[1]
Er war der Sohn des Druckers Martin Schott und einer Tochter des Straßburger Erstdruckers Johann Mentelin.[2] Er studierte an den Universitäten Freiburg und Heidelberg und war danach zunächst in Freiburg und in Basel als Drucker tätig. Im Jahr 1503 zog er nach Straßburg und richtete dort seine Druckwerkstatt am Thomasplatz ein. Nach dem Tod Reinhard Becks verlegte er die Werkstatt in das Haus zum Thiergarten, in dem schon Schotts Großvater Johann Mentelin seine Druckerei betrieben hatte.[3]
Druckermarken
Weblinks
Literatur
- ↑ Reske, Christoph: Die Buchdrucker des 16. und 17. Jahrhunderts im deutschen Sprachgebiet. Auf der Grundlage des gleichnamigen Werkes von Josef Benzing. Wiesbaden: Harrassowitz 2007, S. 873.
- ↑ Reske, Christoph: Die Buchdrucker des 16. und 17. Jahrhunderts im deutschen Sprachgebiet. Auf der Grundlage des gleichnamigen Werkes von Josef Benzing. Wiesbaden: Harrassowitz 2007, S. 873.
- ↑ Elsässische Büchermarken bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Hrsg. von Paul Heitz. Mit Vorbemerkungen und Nachrichten über die Drucker von Dr. Karl August Barack. Straßburg: J.H. Ed. Heitz (Heitz & Mündel) 1892, S. XVI.